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Meine Tipps für frisch gebackene Hundehalter/innen

Aktualisiert: 16. Jan.





Die erste Zeit ist spannend und sehr aufregend - sowohl für Hundehalter als auch für den Hund. Nicht immer läuft alles nach Plan und wir Menschen erwarten oft viel zu viel auf einmal. Hier ein paar Tipps für die turbulente Anfangszeit:


  1. Nimm Dir für den Anfang Zeit, vieeel Zeit, je mehr desto besser.

  2. Bestenfalls fütterst Du in den ersten Tagen das selbe Futter wie der/die Züchter/in bzw. der/die Vorbesitzer/in.

  3. Plane in dieser Phase möglichst keine Ausflüge oder Besuche. Die Trennung von Mutterhündin und Geschwistern sowie die Eingewöhnung im neuen Zuhause sind für einen Welpen schwer und stressig genug. Auch wenn es sich um einen älteren Hund handelt, braucht dieser Zeit, um den Umgebungswechsel zu verarbeiten.

  4. Lass den Hund mehrere Wochen ankommen OHNE zusätzliches Training: Anfangs genügt das Zurechtkommen im neuen Alltag als Training.

  5. Gibt es Kinder oder bereits andere Tiere im neuen Zuhause, sollte das Kennenlernen langsam und vorsichtig stattfinden.

  6. Anfängliche Stubenunreinheit kann in jedem Alter normal sein, da ein Umzug ins neue Zuhause eine sehr große Umstellung ist. Sollte diese jedoch länger (mehrere Monate ohne merkliche Besserung) anhalten, kontaktiere Deine/n Tierarzt/ärztin zur Abklärung physischer Ursachen - und nach Ausschluss dieser, Deine/n Hundetrainer/in.

  7. Das Alleinbleiben ist nicht hundetypisch und muss gezielt kleinschrittig trainiert werden! Dabei ist es oft NICHT damit getan, mal für ein paar Minuten außer Haus zu gehen und die Zeitspanne zu steigern.

  8. Die wilden 5 Minuten bei Welpen sind in Maßen normal. Artet das aus, sorge bspw. für mehr Ruhe im Alltag. Grundsätzlich sollte jeder Hund lernen im Alltag zur Ruhe zu kommen, das ist nicht selbstverständlich.

  9. Anfängliches "Beißen" ist bei Welpen normal, vor allem wenn sie zahnen. Biete Spielzeug wie bspw. ein Kauspielzeug mit gefrorener Leberwurst als Alternative.

  10. Suche Dir eine/n positiv arbeitende/n Hundetrainer/in in deiner Nähe. Alternativ bieten viele mittlerweile auch Online-Einzeltrainings an.

  11. Und was Du vor allem brauchst: Geduld. Geduld. Geduld. Es wird immer wieder Rückschritte geben, diese gehören jedoch zum normalen Lernprozess.


Wenn Du noch KEINEN Hund zuhause hast, sieh Dir meinen Artikel Meine Tipps VOR dem Hundekauf. an.


Falls Du Hilfestellung zu einem oder mehreren Themen benötigst, buche gerne einen Beratungstermin!


 

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