• olgawerbitzky

Warum bedürfnisorientiert trainieren?


Baxter mit Kuscheltier auf seinem Lieblingsplatz auf dem Sofa
Baxter mit seinem Lieblingsspielzeug

Es ist NUR ein Hund.

Wie oft ich diesen Satz höre.

Von Nichthundehaltern und Haltern, die mit veralteten Techniken arbeiten.


In einem Punkt stimme ich zu: Es ist ein Hund. Und somit kein Mensch. Er lebt in einer anderen Wahrnehmungswelt, hat andere Bedürfnisse und eine andere Art zu kommunizieren als wir. Daher sollten wir ihn nicht vermenschlichen.


Macht ihn das zu einem weniger wertvollen Lebewesen? Dem ich mit Gewalt meinen Willen aufzwinge, wenn es nicht spurt? Ohne Rücksicht auf Verluste?


Darauf muss ich wohl nicht antworten.


Hunde spüren wie wir Schmerz, Trauer und Angst. Aber auch Freude, Vertrauen und Zuneigung. Die emotionale Ähnlichkeit von Mensch und Hund ist wissenschaftlich anhand der Messung von Gehirnströmen belegt (s.a. Gregory Berns, 2017, USA).


Für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Hund ist es natürlich wichtig, dass der Vierbeiner lernt in unserer Welt zurechtzukommen und gewisse Regeln und Grenzen einzuhalten. Dabei haben wir die Verantwortung ihm diese Dinge beizubringen, auf seine Bedürfnisse einzugehen und respektvoll mit ihm umzugehen.



Wollen wir also eine funktionierende Maschine dressieren, ohne jegliche Bindung? Emotional abgestumpft oder gar geschädigt?


Oder vielmehr eine vertrauensvolle Beziehung zu unserem vierbeinigen Freund und Familienmitglied aufbauen.


Für mich stellt sich diese Frage nicht.





 

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