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Was will ich als Mutter, Coachin und Mensch bewirken?

Aktualisiert: 2. Juli 2023


Olga lächelt in die Kamera
Das bin ich in 2023

Wie genial, tolle Fragestellung und so schöne neue Impulse in der Challenge von Judith Peters! Das waren meine Gedanken, als ich mir das erste Video von "Blog your Purpose" ansah.

Was der "Sinn des Lebens" ist - das habe ich mich bereits mit 14 Jahren gefragt. Warum? Keine Ahnung. Doch hat mich das Thema, auch das, was ich bewirken möchte, schon früh interessiert bzw. tut es noch. So kam ich nicht umhin an dieser Challenge teilzunehmen. Und ja, über viele Themen habe ich mir schon Gedanken gemacht, über andere allerdings nicht...


Die wichtigsten Impulse, die ich für mich mitgenommen habe, sind:

  1. Es muss nicht EINE EINZIGE Bestimmung im Leben sein, man kann auch mehrere haben.

  2. Zu einer Bestimmung gehört immer eine ENTSCHEIDUNG, unabhängig von den äußeren Faktoren, Talenten etc.


Also, für welche Bestimmung(en) entscheide ich mich in meinem Leben?



Auf folgende Bereiche möchte ich näher eingehen:


 

1. Wirkung auf andere Menschen


Wie will ich sein, welche Spuren möchte ich bei anderen hinterlassen, wie sollen sie mich in Erinnerung behalten? Das sind die Fragen, die mich bei diesem Thema leiten. Dabei geht es NICHT darum, was grundsätzlich andere über mich denken. Denn ich bin alt genug zu wissen, dass es immer Menschen gibt, die einen mögen, und welche, die einen nicht mögen. Es geht vielmehr darum, welchen bewussten Einfluss ich nehmen möchte.


Ich selbst umgebe mich (offline wie online) gerne mit Menschen, die mich inspirieren, nach größerem streben und mich über mich selbst hinauswachsen lassen. Weil sie nie stehen bleiben und sich weiterentwickeln, so wie ich. Diese Menschen geben mir ein Gefühl davon, wo es für mich hingehen könnte, ich kann Hoffnung schöpfen, werde beflügelt und motiviert in meinem Tun und Denken. Es lässt mich nach oben blicken, aufstehen und weitermachen, wenn ich mal am Boden liege.


Ein solcher Mensch möchte ich auch für andere sein und dabei Impulse geben, zur persönlichen Weiterentwicklung beitragen, tief berühren und Verbundenheit schaffen. Ich möchte das Potential eines Jeden berühren und wecken, was in ihm schlummert. Ich möchte Selbsterkenntnis und Entfaltung auslösen, genau dann, wenn dieser Mensch es benötigt.


Denn: Heute mehr denn je, brauchen wir Dinge, Menschen, Hunde, Seelen, die uns aufrichten, aufblicken lassen und Hoffnung geben.


Hund blickt auf See.
Baxter in den Abendstunden - immer etwas unsicher.


 

2. Was ich meinen Kindern mitgeben will


Eine der größten Bestimmungen, die mir das Leben mitgegeben hat, sind meine Kinder. Und das so viel mehr, als ich es je erwartet hätte. Ich würde wirklich alles für sie geben! Klar, im Grunde will jede (normale) Mutter für ihre Kinder, dass sie es gut haben. Bzw. dass sie unter optimalen Umständen aufwachsen und sich entfalten können. Nicht, dass ich es selbst schlecht hatte - heute geht es mir sogar richtig gut. Doch gab es sicherlich einige Einflüsse und Umstände, die ich für meine Kinder anders möchte.


Ich möchte:

  • die starke Vertrauensperson sein, an die sie sich in jeder Lage und mit jedem Problem wenden können

  • Beständigkeit geben in einer Welt voller rasend schneller Veränderungen

  • ein geborgenes Zuhause bieten, in dem sie ganz sie selbst sein und sich voll entfalten können

  • den familiären Rahmen bilden, der Sicherheit gibt, um später mutig in die Welt hinausgehen zu können

  • einen Ort geben, an dem sie sich fallen lassen können mit allen Sorgen, Nöten, Ängsten und dem Wissen, man wird aufgefangen.

  • das Wissen verankern, dass sie bedingungslos geliebt werden, egal was sie tun und wie.

  • die Freiheit schenken, kreativ zu sein und einfach zu tun, was ihnen in den Sinn kommt bzw. worauf sie Lust haben (natürlich ohne jemanden/etwas zu verletzen oder zu beschädigen).

  • die Möglichkeit schaffen einfach Kind zu sein, Kindheit zu leben, ohne die Sorgen der Erwachsenen.


Meine Kinder sind unglaublich großartige kleine Menschlein, so wie sie sind. Ich möchte, dass sie nie daran zweifeln, dass ihre Talente, Wünsche, Vorlieben und Eigenheiten und alles was sie fühlen, in Ordnung sind. Ich will sie fördern, damit sie ihr einzigartiges Potenzial uneingeschränkt entfalten können und das Leben führen, das sie sich erträumen.


Baby läuft zu einer Taube
Mein Sohn entdeckt die Welt auf wackeligen Beinen.

 

3. Umgang mit Hunden und anderen Tieren


Mir ist schon häufig teils schlecht davon geworden, wie manche Menschen nicht nur miteinander umgehen - sondern auch mit ihren Tieren. Wie sie ihre Machtposition ausnutzen, um sich über diese zu heben oder sie unterzubuttern. Weil sie wollen, dass dieses Wesen tut, was sie wollen, wie sie es wollen und wann sie es wollen. Einfach weil sie an ihren eigenen Vorteil denken, keine Empathie empfinden, es halt machen können und das Tier sich nicht wehrt bzw. wehren kann.


Ein Gedankenexperiment:


Stell Dir vor, Du hast da ein fühlendes, sensibles Menschlein neben Dir, das Deine Sprache und Kultur weder kennt, noch versteht. Wie begegnest Du ihm - mit Respekt, Verständnis und Zeit, um alles kennenzulernen? Oder ist dir das egal, sein Problem.


Du möchtest im Grunde, dass es sich integriert und im Alltag an gewisse Regeln und Gepflogenheiten hält. Wie schaffst Du das? Mit Macht, Zwang und Unterdrückung?

Oder lernst Du seine Sprache und "erklärst" ihm die erwünschten Verhaltensweisen mit den Werkzeugen, die Dir zur Verfügung stehen. Und wenn er diese richtig umsetzt, dann teilst Du ihm das mit einer positiven Reaktion mit.

So wäre es jedenfalls, wenn wir freundlich und mit Sinn und Verstand handeln würden.


Warum sollten wir bei unseren Hunden anders handeln und Mittel wie physische (Rucken, Blocken, "Raum verwalten" etc.) oder verbale Gewalt anwenden? Weil es kein Menschlein ist an unserer Seite, sondern ein Tier? Weil es für viele "normal" ist und teils sogar erwartet wird? Diese veralteten Glaubensthemen sind so tief verankert, dass es mir manchmal Angst macht.


Freundlicher Umgang mit Hunden sollte genauso normal und selbstverständlich sein. Dafür möchte ich mich einsetzen und weitreichendes Verständnis schaffen.

In diesem Zusammenhang steht auch grundsätzliche Rücksichtnahme einander gegenüber und das Sehen der Bedürfnisse hinter dem Verhalten jedes Hundes - mit Sensibilität, Fairness und Verstand.


Respektvoller Umgang sollte Normalität sein. Das ist er nicht. An jeder Ecke sehe ich unfairen, gewaltsamen Umgang mit Tieren, die dem Menschen schutzlos ausgeliefert sind. Meist einfach nur aus Unwissen - aber nicht nur.


Hund liegt rücklings im hohen Gras und zeigt ein Spielgesicht.
Baxter liebt flauschiges und weiches - auch wenn es "nur" Gras ist.

 

4. Sensibilität für unsichere Hunde


Gerade in den Anfängen mit Hund macht man selten alles richtig - oder eher so wie ich -sogar recht viel falsch. Bei Halter:innen mit sensiblen/unsicheren Hunden und insbesondere in Familien mit ggf. kleinen Kindern, kann das fatale Folgen haben.


Dabei lassen sich mit ein wenig Schulung hinsichtlich hündischer Körpersprache und Verhalten sehr viele Konfliktsituationen reduzieren bzw. entschärfen! Und vor allem kann man an der Unsicherheit bzw. Unvorhersehbarkeit des Hundes arbeiten, negative Emotionen ins positive verändern und dabei die Vertrauensbeziehung stärken.


So möchte ich mit bedürfnisorientiertem Training konkrete Anleitungen und Hilfestellung bieten und damit Menschen & Familien mit ihrem Hund ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen.


Wenn Dich das Thema interessiert, könnte mein BASIS-PROGRAMM das richtige für Dich sein. Dieses 4-wöchige Online-Hunde-Training mit individueller Betreuung öffnet nur alle paar Monate die Pforten. Du kannst Dich hier unverbindlich auf die Warteliste setzen lassen.


 


5. Die verlorene Bestimmung


Diese Frage in Judiths Blog-Challenge war neu, denn ich habe mich nie wirklich gefragt, ob irgendwann ein Umstand daran Schuld gewesen sein könnte, dass ich meine Bestimmung nicht (mehr) finden würde. Ich war mir immer sicher, dass es sie gibt und ich sie irgendwann finde.

Nun, da wir jetzt wissen, dass es nicht nur eine Bestimmung geben muss im Leben und sich diese vor allem im Laufe der Zeit ändern kann, ist diese Frage nicht mehr relevant.

Interessant fand ich sie dennoch, denn es gab tatsächlich einen Scheideweg in meiner Kindheit, dem ich etwas nachgetrauert habe:


Ich habe, seit ich denken kann, gerne gezeichnet und gemalt. In der ersten Klasse äußerte sich das dann durch entsprechendes Talent und meine damalige Lehrerin empfahl den Wechsel auf eine Kunstschule. Diese kam allerdings aus finanziellen Gründen nicht infrage.

So dachte ich später oft, dass diese früh entdeckte Begabung für das Kreieren von Bildern verschwendet und verloren sei - und ich ggf. eine große Künstlerin hätte werden können.


Wenn ich allerdings so zurück blicke, habe ich das Talent dennoch genutzt, wenn auch auf andere Weise: über Hobby-Zeichnungen, mein Studium im Bereich der Kommunikationsgestaltung, Retuschen in Photoshop und ein wenig gestalterische Kreativität in meinem Instagram-Account.

Brauner Hund mit gelben Augen, Acryl auf Leinwand
Das einzige Hundebild, das ich je gemalt habe. Normalerweise zeichne ich, und dabei keine Tiere.

 


6. Persönliche Ziele


So wenig eigennützig das alles bisher klingt, natürlich habe ich auch rein persönliche Ziele. Wenn ich diese auch nicht unbedingt als "Purpose" oder Bestimmung bezeichnen würde.


Ich möchte mich beruflich verwirklichen, dabei erfolgreich und finanziell sowie zeitlich frei sein. Ich möchte vor allem das tun, was ich tun möchte - und andere für das bezahlen, was mir zuwider ist. Eine Putzfrau wird dabei eine der ersten Investitionen sein ;).


Ich möchte shoppen, ohne schlechtes Gewissen. Die gesamte Einrichtung auf einen Schlag erneuern und mich gestalterisch in meinem Wohnumfeld austoben.

Dazu kommt Reisen an verschiedenste besondere Urlaubsziele - und das mit der ganzen Familie. So stehen bspw. die Malediven schon seit langem auf meiner Bucket List.


Blick auf eine Inselzunge mit vereinzelten Häusern, Links davon das Meer mit der Brandung.
Mein Lieblingsplatz während 7 Monaten Sydney, Australien.

 


7. Mein Vermächtnis


Das ist für mich nun die schwierigste Frage, denn wer beschäftigt sich vorzeitig damit, wenn man nicht mehr ist? Ich hoffe, ich habe bis dahin noch einige Jahrzehnte.


Nichtsdestotrotz:

Für meine Familie wünsche ich mir großartige Erinnerungen, die sie für's Leben nicht vergessen. Meine Kinder sollen Weisheiten mitnehmen, die sie leiten und Ihnen in schweren Zeiten helfen. Ebenso möchte ich Impulse für Lebensfreude und Selbstverwirklichung mitgeben, so dass sie ohne mich glücklich werden können.


Ich möchte insgesamt eine etwas bessere Welt hinterlassen. Etwas ins Positive verändert haben, egal, ob man sich nun an meinen Namen erinnert oder nicht. Ich möchte das Bewusstsein stärken, dass es sich lohnt für das Gute zu kämpfen. Denn das Gute ist stark und ich will zu dieser Stärke beitragen. Ich will guten Menschen Mut und Hoffnung geben.


Ist das nun zu allgemein formuliert? Nun, vielleicht gehe ich mal in einem anderen Artikel nochmal näher darauf ein.


Kind läuft mit ausgebreiteten Armen durch's hohe Gras.
Mein Großer liebt es durch das hohe Gras zu streifen.

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